Die Welt der Slow Motion Kameras

By Triwarius on 20. März 2014 in Standard
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Eine Slow Motion Kamera bietet die Möglichkeit, mehr als 24 Bilder pro Sekunde aufzunehmen. Eine normale Videokamera schafft nur 24 Bilder in einer Sekunde. Durch diese Hochgeschwindigkeitsaufnahme kann später eine Sekunde Aufnahmezeit auf mehrere Minuten ausgedehnt werden. Dadurch kommt der typische Zeitlupeneffekt zustande. So bekommt das Auge Bilder zu sehen, die es unter normalen Bedingungen nicht wahrnehmen könnte. Doch auch beim Kauf einer Slow Motion Kamera gibt es einiges zu beachten.

Slow Motion Kamera kaufen

Zu beachten ist die Tatsache, dass die Speicherung der Informationen während der Aufnahme viel Speicherplatz benötigt. Viele Slow Motion Kameras haben damit allerdings Probleme, sodass die Bildqualität heruntergesetzt werden muss. Das hat zur Folge, dass Filme nur im Kleinformat oder geringerer Qualität wiedergegeben werden können. Abhilfe verschafft hier eine IP Kamera. Durch ihre hohe Zahl an Megapixeln wird die Qualität verbessert. Desweiteren sollte beim Kauf einer Highspeed Kamera darauf geachtet werden, dass die Blende möglichst weit eingestellt werden kann. Dadurch können auch Highspeedaufnahmen in relativ dunklen Umgebungen aufgenommen werden. Besonders preisgünstige Kameras dienen oft nur dazu, die Filmszenen mit speziellen Effekten auszustatten. Mit einer Aufnahmefrequenz von 100 Bildern pro Sekunde sind diese Kameras aber oft nicht geeignet, um Sport- oder Tieraufnahmen in guter Qualität langsam wiederzugeben. Die Mindestfrequenz liegt bei 10.000 Bildern pro Sekunde, damit der Flügelschlag einer Libelle scharf aufgenommen werden kann. In dieser Kategorie liegt die Olympus i-Speed TR.

Digitalkamera oder Spiegelreflex

Auf dem Markt der Slow Motion Kameras gibt es eine große Auswahl. In den günstigeren Preisklassen befinden sich die Digitalkameras mit einer Highspeedaufnahmefunktion. Teurer, aber dafür auch mit mehr Funktionen sind die Spiegelreflexkameras mit Aufnahmemodus. Im Bereich der Digitalkameras liegt die eosens TS3. Vorteil dieser Highspeeskamera ist die benutzerfreundliche Bedienung. Allerdings kann sie lediglich 500 Bilder pro Sekunde erfassen und liegt somit noch hinter der Olympus i-Speed TR. Außerdem können Einstellungen, wie Blende und Verschlusszeit bei einer Digitalkamera nicht manuell eingestellt werden. Sie eignet sich daher nur als Schnappschuss Highspeedkamera. Mit der Phantom Miro eX-Serie sind Kameras auf den Markt gekommen, die die Eigenschaften einer Spiegelreflexkamera mit denen einer Slow Motion Kamera verbindet. Die Kameras haben im Gegensatz zur Olympus i-Speed Serie eine Aufnahmefrequenz von über 100.000 Bildern pro Sekunde. Allerdings muss für diese Frequenz die Qualtität extrem weit heruntergesetzt werden. Bei maximaler Qualität schaffen die Geräte 1200 Bilder pro Sekunde. Sie haben außerdem einen besonderen Auslösemechanismus. Dieser setzt ein, wenn die Kamera eine vorher festgelegte Bewegung registriert.

Fazit

Wer seine Filme durch Spezialeffekte in Zeitlupe erweitern möchte, der sollte zu einer digitalen Slow Motion Kamera greifen. Sie hat feste Einstellungen und ist benutzerfreundlich. Die Highspeed-Spiegelreflexkamera liefert mehr Möglichkeiten zur manuellen Einstellung und kann mehrere Tausend Bilder pro Sekunde aufnehmen. Diese Kameras liefern hochwertige Zeitlupenfilme, sind aber sehr teuer.

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