Flachbildfernseher

Seit den Tagen der schwarzweißen Röhrenfernseher der 1920er Jahre hat sich in der Welt der „bewegten Bilder“ viel getan. Die leistungsstarken Flachbildfernseher der Gegenwart haben mit ihren Vorfahren kaum noch etwas gemein. Von „HD“ bis „3D“ lassen sie heute keine Wünsche mehr offen. Einige Basics sollte ein neu gekauftes Gerät allerdings mit sich bringen.

High Definition Flachbildfernseher statt PAL und NTSC

Flachbildfernseher für den AlltagaDer heutige Standard heißt HD oder „High Definition“, zu Deutsch „Hochauflösend“, und dem gilt es mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Megapixel gerecht zu werden. Sie können anhand der Aufschrift „Full HD“ erkennen, ob das von Ihnen gewünschte Modell diese Leistung bringt. Auch ist Flachbildfernseher nicht gleich Flachbildfernseher. Die beiden meist gekauften Techniken heißen LCD und LED. „LCD“ steht für „liquid crystal display“. Gemeint sind Flüssigkristalle, deren Richtung mittels elektrischer Impulse gesteuert werden kann. Die weiterentwickelte Form dessen ist das „LED“, was für „light-emitting diode“ steht. Leuchtdioden ersetzen die herkömmlichen Leuchtstoffröhren in einem LED-Bildschirm und bieten durch effizientere Beleuchtung bessere Schwarzwerte und ein helleres Bild.

Unverzichtbare Steckplätze

Weitere Basiseigenschaften sind die Bildrate, Steckplätze für Drittgeräte sowie die Größe. Ersteres liegt bei LED-Fernsehern bei mindestens 100Mhz, was bedeutet, dass der Fernseher 100 Bilder/Sekunde zeigen kann. Standardmäßige Steckplätze an einem Flachbildfernseher sind HDMI-, USB-Eingänge und die altbekannten Clinchsteckplätze. Wollen Sie eine Digitalkamera an Ihrem Fernseher anschließen, sind USB-Steckplätze unverzichtbar. Schließen Sie mehrere Kameras an, werden diese als unterschiedliche Speichermedien erkannt. Blue-Ray-Player oder Notebooks verbinden Sie über HDMI. Ebenfalls Standard ist ein CL+ Modul. Dieses vereinfacht das Einrichten von Pay-TV-Sendern, da kein Receiver mehr nötig ist. Auch der Empfang von DVB-T und DVB-C Sendern dank eingebauter Tuner ist selbstverständlich.

Hellhörig werden sollten Sie beim Stichwort 3D-Fernseher, denn bisher hat der Markt keine einheitliche Technik hervorgebracht. Geräte in höheren Preisklassen brüsten sich häufig mit einer 3D-Fähigkeit. Diese Technologie ist jedoch noch in der Entwicklung. Alltagsgeräte können noch nicht mit der großen Kinoleinwand mithalten. Der erste Umstieg von einem Röhrenfernseher zu einem Flachbildfernseher ist in etwa mit dem Gefühl eines Umstiegs von einer alten Kamera zu den heutigen Digitalkameras zu vergleichen. Alles basiert auf einer neuen Technik, doch schnell hat man sich an die neuen Geräte gewöhnt. Willkommen beim Fernseher 2.0.